Burgen & Schlösser – Der Guide für Auskenner

Die Burg Eltz kennt jeder. Doch schon von der Rosenburg gehört oder im Restaurant der Burg Landshut in Bernkastel gespeist? Das Moseltal ist gepflastert mit Burgen, Festungen und Schlössern. Hier ein Überblick, was man in den Gemäuern erleben kann.

Wehrhafte Mauern, glitzernde Säle und wappenverzierte Türmchen. Die Burgen, Schlösser und Festungen gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten an der Mosel. Sie erzählen vom Glanz und Spuk längst vergangener Tage und laden zu Fantasie-Reisen ein.

Zwar befinden sich viele der Gemäuer in Privatbesitz. Doch einige Eigentümer öffnen die Türen, um Besucher durch Rittersäle und gruselige Verliese zu führen. In einigen Burgen sind Restaurants oder Hotels untergebracht. Manche beherbergen ein Museum, eine andere eine Töpferei.

Wenige Kastelle sind nur von außen zu bewundern, von einigen sind gerademal noch wenige Reste vorhanden. Doch wer möchte sich nach einer langen Fahrt in einer Ruine wiederfinden, obwohl er Ritterspiele erleben wollte? Da hilft es, schon bei der Planung zu wissen, was einen vor Ort erwartet. 

 

Burg Eltz: Die Weltberühmte

• Adresse: Burg Eltz, Burg Eltz 1, 56294 Wierschem
Öffnungszeiten: 1. April bis November

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Eingang zur Burg Eltz

Das reiche Innenleben kann nur bei einer Führung besichtigt werden, doch schon das Äußere lohnt den Besuch. Ihre einzigartige Architektur verzaubert – und das schon seit über 800 Jahren. Denn nie erobert und nie zerstört ist die Burg Eltz so schön, dass sie schon Briefmarken und den 500-DM-Geldschein zierte.

Die berühmte Silhouette zog schon viele Künstler und sogar Staatspräsidenten in den Elzer Wald. Und mit ihnen kommen jährlich rund 250.000 Touristen. Wer jedoch das „Stein gewordene Märchen” schon vor 10 Uhr besucht, kann die Burg der Burgen vor dem Besucheransturm erleben.
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Burg Trutzeltz: Die Unscheinbare

• Adresse: Burg Trutzeltz oder Balduineltz, 56294 Wierschem
• Betreten der Anlage verboten

Mosel, Burgen, Trutzeltz

Aussicht von der Burg Eltz auf die Trutzeltz

Trotz Besucherströmen interessieren sich nur wenige für die Burg Trutzeltz. Denn alle wollen zur benachbarten Burg Eltz, immerhin eine der berühmtesten Burgen. Ohnehin gibt es von der Trutzelz kaum noch etwas zu sehen, denn sie verlor schon früh ihre Bedeutung. Sie wurde um 1331 vom Trierer Erzbischof Balduin als Belagerungsburg errichtet.

Zwei Jahre lang versuchten seine Männer die Versorgungswege zu den Herren von Eltz zu kappen. Mit dem Ende der Fehde wurde die Burg Trutzeltz nicht weiter unterhalten und befindet sich in fortschreitendem Verfall. Betreten darf man die Ruine deshalb nicht. Doch von der Aussichtsplattform an der Burg Eltz kann man die Reste der ehemaligen Konkurrenz gut erkennen.

 

Burg Thurant: Die Märchenhafte

Adresse: Burg Thurant, 56332 Alken
Öffnungszeiten: Februar – November

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Jedes Fleckchen in der Burg Thurant ist bepflanzt.

Noch immer liegt die Burg Thurant ein wenig im Schatten der nahe gelegen Burg Eltz, deshalb hält sich der Besucherstrom in Grenzen. Dabei gehört dieses Gemäuer in Alken zu den schönsten Burgen in der Region, jedes Eckchen in den verwunschenen Höfen ist bepflanzt.

Zur Anlage gehört eine Kapelle, natürlich ein gruseliges Verlies und auch der Bergfried will bestiegen werden. Aber am schönsten sind die vielen Nischen, in denen man bei einem Glas Wein sitzen kann, um die Aussicht über die Mosel und das mittelalterliche Flair zu genießen. ⇒weiterlesen

Reichsburg Cochem: Die Ideale

• AdresseSchlossstr. 3656812 Cochem
• Öffnungszeiten: ganzjährig

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Eingang zur Reichsburg Cochem

Sie wirkt wie ein Traum aus Türmen und Mauern. Tatsächlich sieht die Reichsburg Cochem genauso aus wie man sich eine Märchenburg vorstellt. Sie gehört zu den bekanntesten Burgen an der Mosel. Doch eigentlich ist das Wahrzeichen der Stadt eine Mogelpackung.

Denn 1868 kaufte der Berliner Kaufmann Louis Ravené die von den Franzosen gesprengte Burg, um sie wieder so aufbauen zu lassen, wie man sich eine Märchenburg vorstellt. Mit historischen Bauplänen hielt er sich dabei nicht auf.

Die ebenso prunkvolle Innenausstattung kann man heute bei einer Führung sehen. Zudem werden Veranstaltungen wie Rittermahle, im Sommer ein mittelalterliches Burgfest und die Cochemer Burgweihnacht ausgerichtet.

Ehrenburg: Die Umtriebige

Adresse: Ehrenburg, 56332 Brodenbach (ab Brodenbach über die K72 Richtung Postberg)
Öffnungszeiten: Frühlingsanfang bis Allerheiligen, Festgastronomie und Hotel ganzjährig

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Die Ehrenburg bei Brodenbach

Wer mittelalterlichen Trubel sucht, wird ihn auf der Ehrenburg finden. Ob nun Bogenschießen, mittelalterliche Handwerkskunst oder Schauspiel, ob Burgenbrunch oder Klassiktage: Die Feste und Veranstaltungen lassen vor allem Kinderherzen höher schlagen. Die Ehrenburg gehört zu den familienfreundlichsten Burgen an der Mosel.

Irgendetwas ist immer in der gewaltigen Ruine los. Vor allem im Frühjahr und Sommer, doch auch in kalten Monaten fällt die Ehrenburg in Brodenbach nicht in den Winterschlaf. Immerhin versteckt sich sogar ein Hotel in den Mauern des ehrwürdigen Baus.

Winneburg: Die Versteckte

• Adresse: Ab Waldhotel / Campingplatz Winneburg in Cochem führt ein 1,5 km stetig ansteigender Waldweg zur Ruine.
• Öffnungszeiten: jederzeit frei zugänglich

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Vorne die Reichsburg und rechts im Hintergrund die Winneburg.

Sie ist die wohl einsamste aller Burgen im ganzen Moselland, denn der Aufstieg zur Winneburg hat es in sich. Viele wissen noch nicht mal, dass es im Touristenmagnet Cochem zwei Burgen gibt. Wer vom Enderttal den steilen Berg hinauf stapft, kann die weitläufige Ruine deshalb vermutlich alleine erkunden.

In Blickweite zur trubeligen Reichsburg Cochem gibt es dort keine Gastronomie, keine Toiletten und keine Reisebusse. Dafür den Bergfried inmitten gewaltiger Mauerreste, um die sich eine schaurige Sage rankt. Im Sommer starten regelmäßig Wanderungen ab Cochem zur Burguine mit ritterlichem Unterhaltungsprogramm. Die Touristen-Info gibt Auskunft.

Grevenburg: Die Gastliche

Adresse: Grevenburg, 56841 Traben-Trarbach
• Öffnungszeiten: ganzjährig

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Die Ruine der Grevenburg

Viel übrig geblieben ist von der Grevenburg zwar nicht. Doch der Besuch der so schön gelegen Ruine lohnt sich. Zum einen ist die Aussicht über Traben-Trarbach und das Kautenbachtal herrlich. Zum anderen beherbergt die Anlage eine Burgschenke mit idyllisch gelegenem Garten, in dem man Kuchen essen und gepflegt ein Bier trinken kann.

Natürlich führen Wanderwege zur Ruine, aber man kann auch mit dem Auto bis vor die Haustür der ehemaligen Grevenburg fahren. ⇒weiterlesen

Festung Mont Royal: Die Spannende

Adresse: Festung Mont Royal, an der K64 zwischen Kletterwald und Flugplatz, 56841 Traben-Trarbach
• Öffnungszeiten: jederzeit frei zugänglich

Mosel, Burgen, Festung Mont Royal, Traben-Trarbach

Festung Mont Royal in Traben-Trarbach

Über Traben-Trarbach und Kröv erhob sich einst eine Festung von beachtlicher Dimension. Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ sie ab 1687 von seinem genialen Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban errichten. Doch bislang ist die Festung Mont Royal fast noch ein Geheimtipp, auf den die meisten beim Wandern nur zufällig stoßen.

Zwar sind oberirdisch nur noch wenige Mauern zu sehen, aber vor allem blieben einige der unterirdischen Gänge erhalten. Stundenlang kann man die Kasematten und freigelegten Kellergewölbe erkunden und hat immer noch nicht alles entdeckt. ⇒weiterlesen

Rosenburg: Die Unbekannte

Adresse: 54492 Zeltingen, an der B50 kurz hinter dem Ortsausgang
10 Minuten Fußweg vom Friedhof an der St. Stephanuskirche
• Öffnungszeiten: frei zugänglich 

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Die Ruine der Rosenburg

Zwar sind von der Hangburg nur wenige Reste erhalten. Dennoch lohnt sich der Besuch der ehemaligen Rosenburg oder Kunibertsburg schon wegen der schönen Aussicht. Die Ruine erhebt sich am Ortsausgang von Zeltingen-Rachtig und erzählt von der kurfürstlichen Zeit als die Gemeinde politisch zum Erzbistum Köln gehörte. Als Enklave inmitten der Trierer Lande. 

Man sagt, der später heilig gesprochene Erzbischof Kunibert (623-663) sei der Begründer der Kölner Herrschaft gewesen, weil er seine Besitztümer dem erzbischöflichen Stuhl vermachte. Ihm sei es zu verdanken, dass Zeltingen-Rachtig bis zur Zeit der Franzosenherrschaft churkölnisch blieb. Laut alten Überlieferungen soll die Rosenburg gar sein Geburtsort gewesen sein.

 

Burg Landshut: Die Genüssliche

• Adresse: Burg Landshut, 54470 Bernkastel-Kues
• Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet

Burg Landshut, Bernkastel, Restaurant

Innenhof der Burg Landshut

Gerade in Bernkastel-Kues unterwegs? Dann nichts wie rauf auf den Berg und Hunger mitbringen. Denn die Ruine der Burg Landshut wurde vor einigen Jahren nicht nur aufwendig renoviert. Vor allem wurde in der Top-Sehenswürdigkeit ein tolles Restaurant eingerichtet.

Mit einer 10 Meter langen Glasfront im Lokal, die die Landschaft wie auf der Fototapete präsentiert. Natürlich kann man auch nur den Bergfried besteigen. Aber das wäre schade, denn die Speisen sind vorzüglich. ⇒weiterlesen

Burg Bischofstein Burgen: Die Verschlossene

• Parken: Am Fähranleger gegenüber der Ortschaft Burgen, durch eine Bahnunterführung führt ein Fußweg zur Burg.
• Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, Fr -So 10 bis 17 Uhr 

Lange Zeit konnte Burg Bischofstein, deren zinnenbewehrter Rundturm über die Moselhöhen ragt, nur von außen bewundert werden. Denn seit 1954 dient die im 13. Jahrhundert gebaute Burg dem Fichte-Gymnasium Krefeld als Schullandheim. Besichtigungen waren nur am Tag des offenen Denkmals möglich.

Inzwischen ist das anders. Allerdings hat sich noch nicht herumgesprochen, dass der Bergfried am Wochenende von Besuchern bestiegen werden kann. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über die Landschaft.

Burg Arras in Alf: Die Originelle

Adresse: Burg Arras, Familie Keuthen, 56859 Alf
• Öffnungszeiten: Nur Januar/Februar geschlossen

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Seerosenteich der Burg Arras

Hoch über Alf thront die Burg Arras, eine Wundertüte mitten im Wald. Weil so viel Überraschendes drin steckt, sollte man reichlich Zeit einplanen, um das liebevoll restaurierte Gemäuer zu entdecken. Denn die Burg Arras beherbergt ein Museum, ein Restaurant und ein Hotel mit märchenhaften Kemenaten.

Bemerkenswert sind auch der Garten mit Seerosenteich und die Aussicht vom fast 1000 Jahre alten Bergfried. Wer da ist, sollte unbedingt einen Blick in das Gedenkzimmer für Onkel Heini werfen. ⇒weiterlesen

Oberburg Kobern: Die Gesellige

Adresse: Oberburg, 56330 Kobern-Gondorf
Öffnungszeiten: Gelände ganzjährig, Kapelle Sonntag vor Ostern bis Allerheiligen jeden Sonn- und Feiertag von 11 – 17 Uhr.

Mosel, Burgen, Niederburg, Kobern-Gondorf

Blick auf die Niederburg

Gleich zwei Burgen und eine bemerkenswerte Kapelle versammeln sich auf engem Raum in den Weinbergen von Kobern. Zwar sind von der Oberburg nur der Bergfried und wenige Reste der Ringmauer erhalten. Dennoch lohnt sich der Besuch.

Zum einen führt ein schöner Pfad zur 50 Meter tiefer gelegenen Ruine der Niederburg. Sehenswert ist aber vor allem die benachbarte Matthiaskapelle. Um das orientalisch anmutende Bauwerk ranken sich viele Rätsel, über die man im angrenzenden Restaurant nachdenken kann. ⇒weiterlesen

Schloss Liebig: Das Elegante

• Adresse: Römerstraße 52, 56330 Kobern-Gondorf
• Öffnungszeiten: Nicht zu besichtigen; Park frei zugänglich

Mosel, Schloss Liebieg

Das Schloss Liebieg in Gondorf

Mit seinen Ecktürmchen und Balustraden Schloss Liebieg gehört Schloss Liebieg in Gondorf zu den Glanzlichtern der Region. Besichtigen kann man es zwar nicht. Aber in dem umgebenden kleinen Park mit Kapelle, Brunnen und betagten Bäumen darf jedermann wie die einstigen Bewohner flanieren. 

Allerdings wissen die wenigsten, wer das eigentlich war. Dabei ist die Geschichte von Schloss Liebieg und seinen Besitzern hochinteressant. ⇒weiterlesen

Burg Metternich: Die Sonnige

• Adresse: Burg Metternich56814 Beilstein
• Öffnungszeiten: April bis November, 9 bis 18 Uhr 

Burg Metternich, Mosel, Beilstein

Burg Metternich über Beilstein

Was wäre wohl das Dornröschen an der Mosel ohne seine Burg. Zum Glück thronen immerhin noch die Reste der Burg Metternich über Beilstein.

Zwar wurde das 1689 zerstörte Gemäuer nie wieder aufgebaut. Dennoch ist die Anlage ein Touristenmagnet. Beherbergt sie doch einen begehbaren Bergfried und ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Die meisten kommen her, um Beilstein und die umliegenden Weinberge von oben zu sehen. 

 

Burg Coraidelstein: Die Verschlossene

• Adresse: Mühltal 33, 56818 Klotten
• Öffnungszeiten: Nicht zugänglich

Oberhalb von Klotten auf einer Bergkuppe ragt der ramponierte Bergfried der Burg Coraidelstein aus dem Wingert. Vermutlich um 1300 errichtet, kamen ab dem 16. Jahrhundert die Wohngebäude hinzu. Darin gründeten die Künstler Wendelin Stahl und Else Harney 1952 ihre eigene Töpferei. Und noch heute entstehen auf der Burg Kunstwerke aus Keramik.

Öffentlich zugänglich ist die Ruine zwar nicht, aber sie kann bei einer schönen Wanderung von den umgebenden Wegen aus besichtigt werden. Auch weil man sich im Vorbeifahren ja doch immer fragt, um welches Gemäuer es sich dort oben handelt, findet auch sie hier Erwähnung. 

 

Schloss Lieser: Das Verspielte

• Adresse: Moselstraße 33, 54470 Lieser
Besichtigung nicht möglich

Schloss Lieser, Mosel, Bernkastel

Schloss Lieser an der Mosel

Der Prachtbau steht in Lieser nahe Bernkastel-Kues. So prunkvoll wie die Fassade ist auch seine Vergangenheit, sogar der deutsche Kaiser ging in Schloss Lieser ein und aus.

Bauherr war um 1885 der schwerreiche Industrielle Eduard Puricelli. Seine Tochter und Alleinerbin Maria war mit dem hohen preußischen Beamten Clemens Freiherr von Schorlemer verheiratet. Kaiser Wilhelm II. besuchte mehrmals seinen Minister.

Seit 2007 gehört Schloss Lieser einem niederländischen Investor, der das historische Anwesen zu einem Luxushotel umbauen ließ. Die Eröffnung wurde bereits mehrmals verschoben und ist inzwischen für Sommer 2019 geplant.

 

Schloß Veldenz: Das Malerische

Adresse: Schloss Veldenz, 54472 Veldenz
Parken: Am Ortsausgang von Thalveldenz, 10 Minuten Fußweg
Öffnungszeiten: Führungen April bis November, mittwochs 14 Uhr

Schloss Veldenz, Mosel, Rundwanderweg

Das Schloss Veldenz über Thalveldenz

Alle sprechen von Schloss Veldenz, obwohl die Anlage einst die größte aller Burgen an der Mittelmosel war. Die stolze Ruine thront auf einem Felsen oberhalb des Veldenzer Ortsteiles Thalveldenz, etwa vier Kilometer von Bernkastel-Kues entfernt.

Im Jahr 1156 taucht das Gemäuer erstmals in einer Urkunde von Kaiser Friedrich Barbarossa auf. Lange Zeit war sie der Stammsitz der Grafen von Veldenz. Heute feiert man in der Ruine Burgfeste. Zudem können Gruppen bis zu 40 Personen auf dem Schloss beherbergt werden.

 

Schloss Bekond: Das Edle

• Adresse: Schloss Bekond , Schloss-Straße 1, 54340 Bekond
• Öffnungszeiten: Keine Innen-Besichtigung möglich; Hofladen Di – Fr 8.30 – 18.30 Uhr, Sa bis 14 Uhr

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Schloss Bekond

Das hübsche Landschloss diente früher den Freiherren von Kesselstadt als Sommerresidenz. Um 1710 wurde der eindrucksvolle Herrensitz gestaltet, zu dem ein Landschaftspark mit Orangerie gehört. Allerdings befindet sich das edle Schloss in Privatbesitz und ist leider nicht zur Innen-Besichtigung freigegeben.

Doch rechts vom Haupthaus ist ein kleiner Hofladen untergebracht, in dem man prima einkaufen kann. Denn hier verkauft die Familie Portz Weine, knackfrisches Gemüse und Obst, vieles davon aus eigener Ernte. Lecker!

 

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