Mit engen Gässchen und Fachwerk haben die Moselorte schon viele um den Finger gewickelt. Doch in manchen Dörfern und Städtchen gibt es noch mehr. Zum Beispiel rekordverdächtige Aussicht, mysteriöse Fabelwesen oder Maria Theresias Himmelbett.
Gut 200 Dörfer und Städtchen stehen zwischen Koblenz und Perl. Auf die Frage, welcher Moselort eigentlich der schönste sei, lässt sich nicht so einfach eine Antwort finden. Denn es kommt natürlich auf persönliche Vorlieben an. Nahezu jeder von ihnen hat eine lange Geschichte zu erzählen. Aber neben Fachwerk-Romantik punkten eine Reihe von Orten mit originellen Alleinstellungsmerkmalen.
Moselorte bei Koblenz
In Winningen gehört sicherlich die Moseltalbrücke oder der berühmte Riesling aus dem Winninger Uhlen zu den Markenzeichen. Aber auch einen Golfplatz im Hochformat gibt es nur hier.
Bekannt ist der Ort vor allem für das älteste und mit 10 Tagen längste Weinfest an der Mosel. Dabei immer präsent: Die Weinhex. Sowohl als Herkunftsbezeichnung des Winninger Weinbaugebiets oder als Figur auf dem Brunnen.
Zwar entspringt die Weinhex der Fantasie, doch den berühmtesten Sohn des Dorfes gab es natürlich wirklich: August Horch baute 1900 sein erstes Automobil und gründete später die Firma Audi. Eine Ausstellung im örtlichen Museum erinnert an das Lebenswerk des Winninger Ehrenbürgers. Alle zwei Jahre verwandelt sich das ganze Dorf an den Kunsttagen in eine Galerie mit zeitgenössischer Kunst.
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Alken ist einer der schnuckeligen Moselorte, die schon die Kelten und Römer schätzten. Überragt wird das Winzerdorf von der Burg Thurant, der einzigen Doppelburg an der Mosel. Der aus den meisten Burgarealen ragende Bergfried ist bei diesem Prachtstück in doppelter Ausführung vorhanden.
Auch im Ortskern versteckt sich eine einzigartige Sehenswürdigkeit: Die fast 1000 Jahre alte Kirche St. Michael. Umgeben von einem jahrhundertealten Friedhof und mit einem Gebeinhaus, in dem sich Totenköpfe und Knochen stapeln. So etwas bekommt man hierzulande nur noch selten zu sehen – und nirgendwo sonst an der Mosel.
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Vier Burgen in Kobern-Gondorf
Auch Kobern-Gondorf kann sich über einen Mangel an Sehenswürdigkeiten nicht beklagen. Zum einen versammeln sich gleich vier Schlösser und Burgen in der kleinen Gemeinde. Zum anderen gibt es in keinem anderen Ort ein Schloss mit Durchgangsverkehr. Im Wortsinn. Denn weil das Gondorfer Schloss von der Leyen beim Baum der Bundesstraße im Weg stand, brausen Autos und Busse nun mittendurch.
Nur hier kann man sich auf die Suche nach dem mysteriösen Tatzelwurm begeben, einem Fabelwesen, halb Löwe, halb Lindwurm. Ob er wirklich existiert? Da hilft nur nachsehen. Aber Taschenlampe nicht vergessen, denn die Tatzelwurmhöhle führt über 10 Meter in den Berg hinein.
Eine weitere Besonderheit ist die geheimnisvolle Matthias-Kapelle, mit ihrem orientalisch anmutendem Innenleben. Man muss nicht gläubig sein, um an diesem architektonischen Kleinod Freude zu haben.
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Moselorte: Klein, aber oho
Sehnsucht nach einem Ort, an dem die Uhren scheinbar langsamer ticken? Dann ab nach Kattenes, wo sich im Hinterland seit über 400 Jahren das Mühltal versteckt.
Um alle Mühlen zu sehen, muss man sich allerdings eine der steilsten Straßen von Rheinland-Pfalz hochschleppen. Zwar klappert schon lange nichts mehr am rauschenden Bach, doch der Abstecher lohnt sich.
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Nicht von ungefähr trägt Beilstein den Beinamen Mosel-Dornröschen. Deshalb wird das märchenhafte Gesamtkunstwerk aus Häuschen, verschachtelten Gassen und Stiegen täglich von unzähligen Touristen und Touristinnen heimgesucht.
Eingerahmt von der barocken Klosterkirche und der Burgruine Metternich, steht der Mosel-Ort als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Mittendrin: Das Café Klapperburg mit seiner riesigen Kaffeemühlen-Sammlung. Nicht verpassen: Die sozialhistorische Stadtführung mit Rainer Vitz.
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Auch das 100-Seelen-Nest Nehren schwillt während der Saison auf über 2000 Bewohner und Bewohnerinnen an. Die meisten von ihnen bevölkern den Campingplatz auf einer Halbinsel in der Mosel. Doch die Hauptattraktion ist das bestens erhaltene Römergrab im Weinberg. Allein die Aussicht lohnt den Aufstieg.
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Touristenmagnet Cochem
Die Farben der Häuser, die Mosel, die Reichsburg. Cochem ist ein Postkartenstädtchen. Das erkannte schon der britische Maler William Turner, der zu den ersten Mosel-Touristen gehörte. Cochem wurde zu seinem Lieblingsmotiv – und zu dem wohl touristischsten aller Mosel-Orte.
1839 malte der Künstler das Enderttor und die Alte Thorschenke, wo bereits seit dem Jahr 1332 Gäste bewirtet werden. Tatsächlich soll Napoleon dort übernachtet haben. Angeblich ließ die österreichische Monarchin Maria Theresia sogar ihr Himmelbett in der Herberge zurück.
Im gegenüberliegenden Stadtteil Cond findet man im Wohngebiet den ehemals streng geheimen Bundesbankbunker. Heute sind die unterirdischen Gänge eine spannende Sehenswürdigkeit.
Und noch ein Tipp: Obwohl es in Cochem vor Touristen nur so wimmelt, kann man die Ruine der Winneburg meist ganz für sich alleine entdecken. Allerdings ist der Weg dorthin mächtig steil. Es gibt weder Busse, die dorthin fahren, noch Gastronomie, was die Abwesenheit der Besucherströme erklärt.
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Lobhudelei auf das Postkartenstädtchen»
Lieblings-Dörfer am Calmont
Die Doppelgemeinde Ediger-Eller verzaubert mit Zuckerbäcker-Architektur: Nirgendwo sonst an der Mosel findet man ein so umfangreiches Ensemble von ehemaligen Adelssitzen, Giebelfachwerk und Klosterhöfen. Mittendrin pikst der glitzernde Kirchturm von St. Martin in den Himmel.
In Sichtweite steigt der steilste Weinberg Europas empor. Tatsächlich sind die Hänge im Calmont steiler als der Anlauf der Oberstdorfer Skiflugschanze: Die Tour durch den Klettersteig ist beinahe ein alpines Erlebnis.
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Wie vom Zuckerbäcker gebaut»
In der Nachbarschaft punktet Bremm mit der wohl berühmtesten Moselschleife, die man sich am besten vom Calmont-Gipfel aus angucken kann. Auf der umflossenen Landzunge macht die Ruine Kloster Stuben eine gute Figur.
Auch der Rote Weinbergpfirsich ist in der Gegend zu Haus. Die moseltypische Köstlichkeit dient als Zutat im Kuchen, als Chutney oder Gelee und macht seine Fans als Weinbergpfirsich-Likör glücklich.
Ein Geheimtipp ist immer noch der kleine Sandstrand an der Ruine, den man von Neef aus auch mit dem Auto erreichen kann. In Neef sollte man zudem dem Aussichtspunkt Eulenköpfchen auf dem Petersberg einen Besuch abstatten. Von dort ist es auch nicht weit bis zu Bruder Heinrichs Einsiedelei – ein magischer Ort und Geheimtipp zugleich.
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Neefer Petersberg, der Geheimtipp zum Wandern»
Nur einen Katzensprung entfernt liegt Mesenich. Die Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes nennt man von jeher Steinreichskäpp. Was das bedeutet, lernen Ausflügler auf dem gleichnamigen Wanderweg – denn die Mesenicher haben aus dem Spottnamen ein Markenzeichen gemacht. Und einen sehr speziellen Lost place gibt es auch.
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Darum steht in Mesenich ein Kopf im Weinberg»
Moselorte mit beliebter Altstadt
Zell ist einer dieser Orte, die es mehrmals auf der Landkarte gibt. Doch nur wer an der Mosel landet, trifft auf die Zeller Schwarze Katz. Das lebhafte Städtchen punktet mit einer langen Fußgängerzone, zahlreichen Festen und seiner aussichtsreichen Lage an der Moselschleife Zeller Hamm.
Wer Trubel sucht, wird in der Altstadt fündig. Auch Wanderer, Fans von lost places und Architektur-Interessierte kommen auf ihre Kosten.
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Zell: 17 Gründe für den Besuch»
Trier ist reich an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Schätzen. Da ist zum Beispiel der Dom, die erste Bischofskirche im Land. Oder die weltberühmte Porta Nigra. Insgesamt neun Römerbauten zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Nirgendwo sonst kann man hierzulande so viel römische Geschichte atmen. Tipp: Der Kreuzgang zwischen Dom und Liebfrauenkirche ist ein Kleinod, das viele übersehen.
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Trier – das muss man wirklich sehen»
In Bernkastel-Kues schlägt das Herz der Mittelmosel. Während der Saison steuern massenweise Reisebusse und Schiffe das Bilderbuchstädtchen an. Das Sahnestückchen ist die Altstadt, gekrönt von der Burg Landshut auf dem Berg. Aber mit dem Bernkasteler Doctor hat der Touristenmagnet auch noch die rarsten Weine der Mosel zu bieten.
Als ob das nicht genug wäre, bietet Bernkastel-Kues auch noch einen kleinen Wasserfall, das Auto-Museum Zylinderhaus und das Geburtshaus des berühmte Philosophen Cusanus. Und eine Wanderung durch die Bernkasteler Schweiz ist auch ohne Seilbahn ein Erlebnis.
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Wohin in Bernkastel-Kues?»
Moselorte bei Traben-Trarbach
Prachtvolle Villen zeichnen Traben-Trarbach aus. Sie stammen aus der Zeit um 1900, als die Doppelstadt zu den wichtigsten Weinumschlagplätzen gehörte. Einzigartig ist die Sammlung von Jugendstil-Gebäuden. Und nirgendwo sonst am Fluss kann man ab Ende November in einen unterirdischen Weihnachtsmarkt steigen. Zudem punktet Traben-Trarbach mit einer wunderschönen Pilgerherberge und eine außergewöhnlichen Klosterruine im Stadtteil Wolf.
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Traben-Trarbach: Sehenswertes & Geheimtipps»
In der kleinen Altstadt von Enkirch drängen sich fabelhaft erhaltene Stein- und Fachwerkhäuser aneinander. Aber ein Geheimtipp ist das verschwiegene Ahringsbachtal mit reichlich unberührter Natur samt Schieferhöhlen und kleinem Wasserfall.
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Das gibt es in Enkirch zu sehen»
Wer die Gegend von oben sehen will, fährt vom Ortsteil Trarbach über die Serpentinenstraße nach Starkenburg. Die Moselorte im Tal sind recht bekannt, aber noch lange nicht jeder hat das schnuckelige Bergdorf auf dem Schirm. Ein echter Geheimtipp also. Von der namensgebenden Burg ist fast nichts mehr übrig geblieben. Aber die Aussicht ist grandios. Sogar ein musikalisches Stück Welterbe gibt es bewundern.
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Hier gibt es schon im Erdgeschoss Aussicht»
Moselorte mit ungewöhnlichen Festen
Bislang zweimal feierte Reil ein Fledermausfestival. Denn der Dachstuhl der katholischen Kirche beherbergt rund 4000 Große Mausohren und die sind sehr selten.
Bekannt ist der Ort vor allem für das jährliche Moto Cross-Rennen im Ortsteil Heißer Stein. Und vom Aussichtspunkt Reiler Hals hat man einen 1a-Blick auf ein einzigartiges Stück Eisenbahnarchitektur: Das Pündericher Hangviadukt auf der Kanonenbahnstrecke.
Um ihre verboten guten Weine zu präsentieren, ruft das Riesling-Kartell immer im Juli zur Party „Freigang” in Pünderich. Eine weitere Besonderheit ist der Aussichtsturm auf dem Prinzenkopfturm. Denn nur dort kann man über eine 14 Kilometer lange Flussschleife sehen.
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14 Entdecker-Tipps für Pünderich»
Von Longuich an der Mosel geht’s über die L 150 in nicht mal zehn Autominuten nach Fell, das ehemalige Schieferdorf der Mosel. Der Ort in dem grünen Seitental ist bekannt für sein Besucherbergwerk und den Feller Markt – eines der größten Volksfeste der Region. Vier Tage lang platzt das Festzelt fast aus allen Nähten. Publikumsmagnete sind die Weinprobe XXL mit über 1000 Gästen und die Tierschau, bei der Ponys, Alpakas, Esel Hühner und Gänse um die Gunst der Besucher buhlen. So etwas gibt es weit und breit kein zweites Mal.
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Fell: Auf Schicht im Schacht»
Orte mit etwas anderen Sehenswürdigkeiten
Das Weinfest in Brauneberg steht ganz im Zeichen der Walnuss. Denn Schauplatz ist die mit 2,2 Kilometern längste Nussbaumallee im Moseltal. Im Schatten von bis zu 300 Jahre alten Walnussbäumen reihen sich Restaurants und Weinstuben aneinander. Eine Besonderheit ist die Pfarrkirche St. Remigius: Dort beten Protestanten und Katholiken unter einem Dach – aber dennoch nicht gemeinsam.
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Voll auf die Nuss»
Der Moselort Klüsserath ruft immer im Mai zum Seifenkistenrennen. Daneben hat sich der Moselort auf Krippen spezialisiert. Denn in einem restaurierten Winzerhaus hat der Verein Klüsserather Krippenfreunde ein bemerkenswertes Museum mit über 90 Krippen eingerichtet.
Piesport ist einer der Moselorte, über dem die kulinarischen Sterne leuchten. Denn hier kocht Thomas Schanz in seinem vom Michelin schon dreifach ausgezeichneten Restaurant. Schon die Römer haben es sich in Piesport gut gehen lassen. Der Beweis ist die Kelteranlage, die man am Piesporter Goldtröpfchen fand.
Eine landschaftliche Attraktion ist die Moselloreley. Mit der Erzlay beherbergt das Felsmassiv den deutschlandweit einzigen Weinberg auf dem Festland, der nur per Boot erreichbar ist. Mitte August gastiert das Pferdefestival in Ort.
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Diese Trümpfe hält Piesport in der Hand»
Moselorte bei Bernkastel-Kues
Reichverzierte Patrizierhäuser, die Spitzenlage Ürziger Würzgarten und ein besonderes Motorrad-Spektakel zeichnen Ürzig aus. Denn einmal im Jahr trifft sich hier die große Harley-Gemeinde. Im Mönchhof, einem Winzerhof mit auffälliger Fassade, spielte die Fernsehserie Moselbrück – zwischen 1987 und 1993 an der Mosel ein Straßenfeger.
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Die letzten Geheimnisse von Ürzig»
Zeltingen-Rachtig punktet mit der Weinlage Zeltinger Himmelreich und einem hübschen Marktplatz, der alle zwei Jahre als Kulisse für die Moseloperette dient. Dafür steht die halbe Gemeinde als Laienschauspieler auf der Bühne.
In Wehlen spannt sich die einzige Hängebrücke im Tal über die Mosel. Rekordverdächtig ist die hohe Sonnen-Uhrendichte im Ort. Die nostalagischen Zeitmesser schmücken Häuserwände, Gärten und auch den Brückkopf. Von der Wehlener Sonnenuhr hat fast jeder schon gehört, denn die Rieslinglage ist weltberühmt. Doch nur wenige wissen, warum die 7 auf dem Zifferblatt fehlt.
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Sonnenuhren ticken richtig – und dennoch gehen sie falsch»
Veldenz liegt in einem verwunschenen Tal, das vor Urzeiten von der Mosel geschaffen wurde. Hauptattraktion ist die einst größte Burg an der Mittelmosel. Zwar ist Schloss Veldenz in Privatbesitz, doch während der Saison kann das herrliche Gemäuer an einem Tag pro Woche besichtigt werden.
Ein beliebter Rundwanderweg führt um die Ruine herum. Unten dem Schatten liegt der Ortsteil Thalveldenz-Hammer, der genau aus vier Häusern besteht. Eines davon beherbergt ein feines Restaurant.
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An diesen Orten werden Märchen wahr»
Moselorte im Trierer Land
Leiwen ist vor allem für Remmidemmi am Eurostrand bekannt. In der Gemeinde wird aber auch Sekt für gekrönte Häupter produziert. Ein echtes Kleinod ist der Skulpturenpark Bohnengarten – doch wer den versteckten Ort nicht kennt, wird kaum zufällig darauf stoßen. Eine surreale Attraktion ist die Josefsbank im Weinberg, die Ausflügler auf die Größe eines Pilzes schrumpfen lässt.
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Hier versteckt Leiwen seine Schätze!»
Trittenheim hat es ganz nach oben geschafft: Zu den Orten mit der schönsten Aussicht. Der Moselort hat aber noch mehr Interessantes zu bieten. Zum Beispiel Römer-Relikte, Sterneküche und Wein aus der wohl größten Apotheke der Welt.
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Trittenheim: Sehenswertes in der Apotheke»




















